Die Geschichte des VSG:

Nach dem letzten Kriege stellten die Kriegsversehrten fest, dass sie in den normalen Sportvereinen bei den Gesunden, nicht zu ihrem Recht kamen. Sie fühlten sich im Sportbetrieb als fünftes Rad am Wagen, denn sie durften bei Mannschaftsspielen nur mitspielen, wenn nicht genügend gesunde Spieler anwesend waren.

Über Ihre Unzufriedenheit sprachen sie mit dem Sozialverband VDK. Mit der Hilfeleistung vom VDK wurde am 28.03.1958 in Castrop-Rauxel, durch ein paar sporttreibende Kriegsversehrte die Versehrtensportgescheinschaft (VSG) zu einer Behindertensportgemeinschaft entwickelt und der Verein hat sich für Jedermann geöffnet.

Mit Gymnastik, damals noch Leibesübungen genannt, Schwimmen und Sitzball wurde dann  der VSG Sportbetrieb eröffnet. Da es in Castrop-Rauxel 1958 noch kein eigenes Hallenbad gab, fuhren die Kriegsversehrten nach Recklinghausen und nahmen dort als Gastschwimmer an den Schwimmabenden der VSG Recklinghausen teil.

1963 wurde dann das Hallenbad in Castrop-Rauxel eröffnet und die VSG bekam ihre eigene Trainingszeit. Durch das Hallenbad bekam die VSG viele neue Mitglieder, weil nun die Unfall- und Zivilgeschädigten auch zum Schwimmsport kamen. Im Laufe der Jahre hat sich die Versehrtensportgemeinschaft zu einer Behindertensportgemeinschaft entwickelt.

Seit Mai 2017 mit der Eintragung im Vereinsregister heißt der Verein nun VSG Castrop-Rauel e.V. In der Mitgliederversammlung 2017 wurde die Umbenennung beschlossen, so wurde aus Versehrtensportgemeinschaft Castrop Rauxel 

                    VSG Castrop-Rauxel e.V.